Vorstand

Thomas Meissner

Thomas Meißner

Thomas Meißner ist Vorstandsvorsitzender von INFABB. Der Diplom-Ingenieur ist Geschäftsbereichsleiter Energie | Mobilität in der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH. Zuvor war Thomas Meißner Dozent für Kraftfahrzeugtechnik und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin (Institut für Straßen- und Schienen­verkehr). Durch diese Tätigkeiten hat er sich Kompetenzen im Bereich des Verkehrs angeeignet – sie reichen von der Eisen­bahn­technologie (u.a. Interoperabilität und Harmonisierung sowie Mensch-Maschine-Interface) über die Kraftfahrzeugtechnik (u.a. alternative Antriebe und Clean Energy-Treibstoffe) bis hin zur Verkehrstelematik (u.a. Verkehrs­management und Informations­technologie).

„Für eine nachhaltige Mobilität der Zukunft müssen die verschiedenen Verkehrssysteme besser miteinander verzahnt werden“, so Meißner. „Auch die Telematik kann bei der Verringerung von Stauzeiten und Emissionen eine große Rolle spielen. Es bleibt aber unverzichtbar, die Effizienz und Umweltverträglichkeit der Fahrzeuge selbst zu verbessern, und genau hier kann die Region Berlin-Brandenburg vieles beitragen – denn hier gibt es neben der aktiven wissenschaftlichen Gemeinschaft auch Unternehmen, die neue Forschungsergebnisse direkt in die Serie umsetzen können. Diesen Transfer wollen wir mit  INFABB unterstützen und beschleunigen – für eine saubere Umwelt und eine gute wirtschaftliche Entwicklung der Region. Dazu laden wir alle Beteiligten zu einem fruchtbaren kollegialen Austausch im Rahmen des neuen Vereins ein.“

Burkhard Heise

Burkhard Heise

Burkhard Heise ist stellvertretender Vorsitzender von INFABB. Er ist seit 1993 bei IAV in Berlin beschäftigt. IAV erbringt für Automobil­unternehmen aus aller Welt Entwicklungs­leistungen und ist maßgeblich daran beteiligt, neue Technologien wie Hybrid- und Elektroantriebe reif für den Serieneinsatz zu machen. Burkhard Heise ist Prokurist und Leiter der Abteilungen Förder­projekte, Marketing, Recht und Compliance. Nach seinem Studium an der TU Berlin (am Institut für Fahrzeugtechnik) war Burkhard Heise dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Danach arbeitete er als Technologieberater für die Vereinten Nationen und die Weltbank in Indien und Mexiko in Projekten zur Emissionsminderung des Verkehrs.

„INFABB gibt uns die Möglichkeit, die innovativen Automotive-Unternehmen und -Forscher aus unserer Region erfolgreich auf dem Zukunftsfeld der innovativen Antriebe und der neuen Antriebstechniken zu positionieren“, so Heise. „Das Netzwerkprojekt NiF bündelt Partner aus der Region Berlin/Brandenburg und fördert den Branchentransfer zukunftsfähiger Lösungen. In diese Richtung müssen wir konsequent weiterarbeiten: Unser Ziel ist der nachhaltige Aufbau von herausragenden Kompetenzen der Region. Dabei sind die neuen Konzepte nicht nur aus technischer und infrastruktureller Sicht eine Herausforderung, denn es werden sich neue Kooperationspartner zusammenfinden müssen und neue Geschäftsmodelle entwickelt werden. Darum sind bei INFABB auch solche Unternehmen willkommen, die nicht zur Automobilbranche zählen.“

Dr. Lars Siebert

Dr. Lars Siebert

Dr. Lars Siebert ist Schatzmeister von INFABB. Er ist seit 1999 Anwalt und seit 2004 Partner der Berliner Sozietät Büsing, Müffelmann & Theye. Die juristische Beratung von Unternehmen der Automobilindustrie über die gesamte Lieferkette ist dabei einer seiner Schwerpunkte: Neben Gewährleistungs- und Haftungs­fragen beschäftigt er sich mit der rechtlichen Gestaltung komplexer technischer Sachverhalte – z.B. mit Hilfe von Know-how- und Patentlizenzverträgen. Zu seinen Mandanten zählen Automobil­hersteller und deren Tochtergesellschaften, aber auch Zuliefer­firmen, die Serienteile herstellen oder Dienst­leistungen rund um die Automobil­entwicklung und die Fertigung erbringen. Lars Siebert hat an den Universitäten Kiel, Münster sowie an der Emory University in Atlanta/Georgia (USA) Rechts­wissenschaften studiert und promovierte 1998 an der Universität Konstanz im Sonder­forschungs­bereich 178 ˝Internationalisierung der Wirtschaft˝.

„INFABB ist eine einmalige Plattform, die den regionalen Unternehmen aus der Automobil­branche die Möglichkeit gibt, vom breiten Erfahrungsschatz der Automobilwirtschaft in Berlin und Brandenburg zu profitieren“, so Siebert. „Der Verein will Unternehmen bei ihren nationalen und internationalen Aktivitäten Hilfestellungen und Möglichkeit zum Erfahrungs­austausch bieten – dazu zählt auch, dass wir neue Entwicklungsvorhaben und Kooperationen anstoßen wollen, und zwar regional, aber auch weltweit. Darum lohnt sich eine Mitgliedschaft für Unternehmen aller Größen.“